Main Menu
Home
News
Banddatenbank
Rezensionen
Konzertsuche
Festivals
Musikdownloads
Galerie
FAQ
Impressum
Statistics
Bands: 1824
Events: 0
Mitglieder: 761
News: 1340
Ranking-Hits
Immer die aktuellen News auf deinem Newsreader!

Das Ich

http://www.dasich.de
http://www.myspace.com/dasich
[Livedates von Das Ich]
[Zu meinen Lieblingsbands hinzufügen]
[Zur Fanpage]
 

In den späten 80ern, geprägt von den frühen Ausläufern der New Wave Szene, versuchten sich Stefan Ackermann und Bruno Kramm mit ersten elektronischen Experimenten. 1991 veröffentlichten sie bereits unter dem Namen Das Ich die Maxi-CD "Satanische Verse" und ihr Debüt-Album "Die Propheten" auf Bruno Kramms eigenem Label Danse Macabre.
Geschickt versteht es Das Ich elektronische, sinfonische und frühe Industrial-Elemente zu einem explosiven Cocktail zu kombinieren, der entgegen der ansonsten oft klischee-erstickten deutschsprachigen Musikkultur seinesgleichen sucht.

Schnell etablierten sich Das Ich zu einer festen Größe und wurden zum Inbegriff für experimentelle und innovative Elektronik. Als Initialzündung eines neuen Genres der Post Wave-,
Kraftwerk-, Neubauten-Ära gefeiert, führten sie erfolgreich die Chartnotierungen der Independentszene an. Europaweite Tourneen festigten die Position von Das Ich, denen bald der Ruf "apokalyptischer Exzentriker" vorauseilte, denn ihre Konzerte sind auch heute noch ein bösartiges, Mark und Bein erschütterndes Spektakel.

Nach der Veröffentlichung der Maxi-CD "Stigma" im Jahre 1993, gingen Das Ich 1994 auf eine ausgedehnte Tour quer durch Europa und die USA. Nach der vielgefeierten EP "Stigma" folgte das dichte, aber auch schwer zugängliche Werk "Staub", das den Erfolg der Band als Ausnahmekünstler untermauerte. 1995 dokumentierte das Live-Album "Feuer" die umfangreichen Tourneen. Gleich darauf wurde die gemeinsame Projektarbeit mit
Atrocity aus der Wiege gehoben. Das Album "Die Liebe" brachte beiden Bands einen großen Achtungserfolg und zählt noch heute zu einem der ersten Vertreter der derzeit so erfolgreichen Metal/Gothic-Crossover-Bewegung.

Ende 1996 begannen Das Ich mit den ersten Arbeiten an ihrem Album "Egodram". Diese mussten jedoch für ein halbes Jahr unterbrochen werden, um das Soundtrack-Album "Das Innere Ich" für den Undergroundfilm "Das Ewige Licht" zu schreiben. Nach einer weiteren erfolgreichen Tournee durch die USA im Mai 1997, konnte die Arbeit an "Egodram" dann endlich wieder aufgenommen und Ende 1997 abgeschlossen werden. Während alle bisherigen Veröffentlichungen auf Bruno Kramms eigenem Label erschienen waren, schlossen Das Ich im Sommer 1997 einen weltweiten Plattenvertrag mit "edel Records" für "Egodram" ab, welches Anfang 1998 seinen Weg in die Läden fand und die Stellung der Band weiter ausbaute. Die bekanntesten Everblacks von diesem Album sind Songs wie "Kindgott" und "Destillat". Für Letzteren wurde auch ein Videoclip produziert, der auf dem jungen Viva II Sendeplatz ständig rotierte.

Die 1999er Tournee führte die Band wieder von Europa bis in die Vereinigten Staaten und nach Mexiko. Im Laufe des Jahres 1999 erfüllte sich die Band einen langgehegten Traum: Die Vertonung der Gedichtesammlung von Gottfried Benn "Die kleine Morgue" eröffnete Das Ich den Zugang in ernste Kulturkreise, darunter auch ein Auftritt in dem international renommierten Schauspielhaus Zürich. Daraufhin produzierte das Schweizer Fernsehen für seinen Kulturkanal eine Dokumentation über das ambitionierte "Morgue" Projekt. Frisch gestärkt, produzierten Das Ich zum Jahr 2000 die großangelegte Hommage an das eigene Werk "Re_laborat", eine Doppel CD auf der es sich die Szenegrößen des Gothic/Industrial nicht nehmen lassen, Remixe der zum Klassiker avancierten Das Ich Stücke beizusteuern. Entsprechend umfangreich liest sich die Trackliste der Superlative; Acts wie
VNV Nation, Deine Lakaien, And One, Wumpscut, L´âme Immortelle, Funker Vogt, In Strict Confidence, Atrocity, Silke Bischoff u.v.a. interpretierten Das Ich auf ihre eigene Weise. Das Doppelalbum gehört heute zu jedem guten DJ-Set, Songs wie Destillat erfahren hier den ultimativen Dance-Appeal.

Im Mai 2001 veröffentlichte Bruno Kramm, der sich in den letzten zehn Jahren in der Szene einen Namen als Produzent vieler Szenegrößen (z.B.
Illuminate, Atrocity, Sanguis Et Cinis) erarbeitet hatte, sein schlicht betiteltes Soloalbum "Coeur". Die 13. Veröffentlichung, das Album "anti'christ", im 13. Jahr des Bandbestehens markierte den düstersten, aber auch bisweilen erfolgreichsten Abschnitt der langen Bandkarriere. "anti'christ" knüpft da an, wo das heute zum Klassiker avancierte Debüt-Album "Die Propheten" aufhört. Kontrovers, schockierend, aber immer mit dem ausgewogenen Sinn für Spannung zwischen Harmonie und Disharmonie, trifft "anti'christ" ins Mark der schwarzen Befindlichkeit. Der Auftritt im Jahr 2002, bei dem im August stattfindenden M'era Luna Festival, wurde genutzt, um erstmals auch visuell die eindrucksvollen Shows der beiden Bayreuther für die die DVD "Momentum" festzuhalten. Relativ zeitgleich wurde zum ersten Mal Rückschau gehalten: "Relikt" vereinte als Doppel-CD die wichtigsten Songs der bisherigen Bandkarriere.

2004 war erneut ein großartiges Jahr für Das Ich Fans: Nach einer umfangreichen Europatournee, wurde das konzeptionelle Doppel-Album "LAVA:Glut" und "LAVA:Asche" veröffentlicht. Nach einer weiteren erfolgreichen Tournee über alle Kontinente erschien im Jahre 2006 das konzeptionelle "Cabaret" Album. Organische Klänge von Zieharmonika und Harmonium kontrastieren mit dem gewohnt apokalyptischen Klangkosmos der Band, während die Texte das Elend dieser Welt auf einer kleinen Varietebühne bündeln. "Addendum" erschien im Jahre 2007 und kompiliert auf zwei CDs sämtliche Frühwerke und vergriffenen Veröffentlichungen der Band, wie z.B. der Soundtrack "Das innere Ich" oder die Bennsche Gedichtsammlung "Morgue". 2008 erschien die "Kannibale" EP und 2009 der Re-Release des Debüt-Albums "Die Propheten", auf dem Das Ich ihre frühen Werke in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Es bleibt auch im Jahre 20 spannend um Das Ich. Fortsetzung ist garantiert.

 
Foto & Biographie: Mit freundlicher Genehmigung von Danse Macabre
 

Konzerte

Festivals